Auf! auf! ihr forschenden Gedancken,
Wählt itzt weit edlere, weit grössre Schrancken.
Bestrebet euch, und sucht die Wahrheit
In der glückseel’gen Klarheit,
Auf nehmt zu eurem Zweck des Lichtes Schein,
Das weniger ein Stoff und Cörper scheint zu seyn,
Als wie ein Geist, der unsrer Erden Pracht
Beseelet und lebendig macht.
Ein Glantz der Welt, ein Neitz der Augen,
Den unsre Augen selbst, wenn sie durch ihn entzückt,
Nicht einsten zu erkennen taugen,
Auch dann, wenn alles wird allein dadurch erblickt.
Wie glücklich hätten wir gedacht,
Wann seine helle Wunder-Pracht
Den Geist, durch das, so wir itzt auf Papier gebracht,
Wär’ etwas deutlicher gemacht!