So spüret man, daß sich bis ins Gehirne spielen
Die leichten Cörperlein, so durch die Lüffte eilen.
Man riecht die Süßigkeit der Bäume, wenn sie blühen.
Von ihren Früchten auch, die reiff geworden seyn,
Kan man den süssen Dufft mit Anmuth an sich ziehen.
Wir finden, daß ein edler Wein,
Der unsrer Zunge lieblich schmecket,
In einem Dufft sich aus dem Glase strecket,
Der unserm Geiste Lust erwecket.
Bevor noch der Geschmack gerührt wird, macht ein Dufft,
Der sehr subtil und zart, daß jedermann
Schon von desselben Güt’ ein Urtheil fällen kan.