Der unerschöpffliche Gernch, den Ambra heget,
So wie der Museus auch, macht, daß man wol erweget,
Auf welche Weise sie so kleine Cörperlein,
In solcher Zeiten Länge
Hervor zu bringen fähig seyn,
Und zwar in solcher Menge,
Die in der Lufft verbreitet, umgeführet,
Und durch so sanften Druck Gehirn und Nase rühret.
Man wundert sich,
Daß ihre Krafft sich endlich nicht verlieret.
Allein, man darf nur dieses dencken,
Daß die bewegte Theil, als unveränderlich,
Ob sie sich gleich von ihrer Massa trennen,
Sich um sie in der Ründe lencken.
Damit wir dieses nun, als möglich, fassen können,
Wie solch ein Ausfluß immer währe,
Ohn daß ihn jemahls was vermindre, noch zerstöhre
Von der empfindlichen und holden Süssigkeit;
So dencke man nur dies dabey,
Daß die Materie ohn Ende theilbar sey,
Und daß ein Theil, wenns auch nicht sichtbar ist,
Sich dennoch immer trenne,
Und immer kleiner werden könne.
Ja dieser Gegenwurff, wenn man ihn recht ermisst,
Beweiset auf das neu,