Die Erd im Gegentheil, die Regungs-los und schwer,
Und die sich unsern Augen zeiget,
Als wenn sie dunckel, dicht, materialisch wär;
Scheint in der Lufft, die flüssig ist und rein,
Ein grober runder Klump zu seyn.
Jhr Ganzes war vermuhtlich anfangs nicht
So fest und dicht:
Es war ein ungleich-luckrer Hauffeu
Von Stäubgen, die theils lang, und theils gekrümmt,
Theils voller Aest’ und theils gewunden.
Wenn solcher Cörper Meng’ in weichen Lüfften schwimmt,
Sind sie gepresst, gehäckelt und verbunden,
Wenn eines nun sich in das andre dringt,
Und sich zusammen schlingt;
Hängt eines stets sich an das ander’ an,
Wodurch denn, da die Masse sich vermehret,
Jhr eigner Druck und ihr Gewicht verwehret
Daß sie sich nicht mehr drehn und regen kan.
Die zäserichte Cörperlein,
Die von der äussern Creyse Ründen
Zusammen stets gedrückt, gepresst, getrieben seyn,
Die müssen sich vereinen und verbinden.
Dahero durch des Druckes-Krafft
Der sie umgebenden und flüss’gen Eigenschafft
Wir sie im Mittel-Punct, als eine Kugel, finden.