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1680–1747

Von dem Bau der Welt.

Barthold Heinrich Brockes

Jm Anfang stellt man sich ein schwartzes Chaos vor. Ein wild Gemisch verwirrt die Elementen alle, So daß der Geist sonst nichts erblickt, als nur, Wie alles durch einander walle.

Denn alles ist verhüllt in dunckler Wolcken Flohr. Allein, so bald der Elementen Schaaren, Vom Chaos abgetrennt, in ihrer Ordnung waren; So bald als das Gestirn in seinem Lichte stund;

Bekam dadurch die Welt den festen Grund; Es zeigte sich die Schönheit, Ordnung, Pracht, Die Theile waren all’ fest in einander bracht. Es war nur in den kleinen Stücken,

Worinn man Aendrung konnt’ erblicken.

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Von dem Bau der Welt. · Barthold Heinrich Brockes · Poetry Cove