Sollt solch ein Jrthum nun wol wahr seyn, und zu leiden?
Man muß ja das, was man beweget, unterscheiden
Von dem, der es bewegt. Die Ordnung, Zierlichkeit,
Erfordern einen allezeit.
Der sie gemacht. Kein Werck wird jemals angefangen,
Daß der, so es gewürckt, ihm nicht sey vorgegangen.
Und wenn solch Werck erscheint, ist es nicht offenbahr,
Daß es vom ersteren Befehl die Folge war?
Dies grosse Werck besteht im Allerhöchsten Geist.
Denselben muß man ja vom Werckzeug unterscheiden.
Wir sehen, wie sich uns ein herrlich Schau-Werck weist.
Auf! lasst uns was von Dem, der es verfertigt, wissen,
Den wir, in selbigem mit vielen Freuden,
Erkennen und bewundern müssen.