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1680–1747

Vom Geist und Cörper

Barthold Heinrich Brockes

In so weit ich ein Geist; versteh'-bejah-verneine, Lieb’, haß’, und zweifel’ ich: Es reuet mich, Ich fürcht’, ich hoff’, und meine.

Hier ist nichts cörperlichs: auch nicht einmahl die Spur. Der Geist ist weder spitz, noch warm, noch bunt, Er ist nicht länglich, und nicht rund; Doch ist mit ihm vereint, ein’ andere Natur:

Ein Cörper, so sich theilen kan und regen, Und dessen sich verändernde Figur Wir mercken können und erwegen.

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Vom Geist und Cörper · Barthold Heinrich Brockes · Poetry Cove