Noch eh' wir Cörper selbst betrachten und besehen,
So spürt der Mensch in sich ein innerliches Dencken,
Denn von den Sinnlichen, wie sie sich etwa lencken,
Empfinden wir in uns noch Spuren, noch Jdeen
Die älter sind, als das. Wenn man die Wissenschafft
Ohn uns recht anzusehn, mit diesem Satz verwirrte:
Der Sinne Würckungen und der Gedancken Krafft
Sey ein gelinder Wind, ein leichtes Feu’r; so irr’te
Man grob und freventlich. Dieß ist der erste Schluß,
Den die Vernunfft uns machen muß,
Will sie sich anders nicht vom Pfad der Warheit lencken:
Des Menschen
dencken.