Die Seele fängt also Jhr Seyn zu kennen an.
Hernach betrachtet sie, was äusserlich,
Und findet von den Gegenwürffen sich,
Durch deren Gegenwart, zu aller Zeit, bewoget,
Auch, daß, wenn die nicht da; sich die Bewegung leget.
Wodurch wir denn erkennen können
Die Dinge, die wir Cörper nennen.
Ist unsre Seele nun durch einen Druck gerührt,
Den unsrer Sinne Werckzeug spürt;
So schliesset Sie, indem sie überleget,
Die Würckung, die den Sinnen eingepräget,
Daß selbige nothwendig müss’ entspringen
Vou fremden cörperlichen Dingen.