Dieweil es nicht in unsrer Macht,
Zu denken immer, wie wir sollen,
Zu glauben alles, was wir wollen:
So nehmet doch die Zeit in Acht,
Wenn nicht zu viele Leidenschaften,
Durch Umständ, an den Sinnen haften,
Und rufet, mit Vertrauen, dann,
Und einem kindlich-brünstgen Triebe,
Den Schöpfer um die Weisheit an:
So wird er, als die ewge Liebe,
Ein solches wohlgemeyntes Flehn,
Voll väterlicher Güte, sehn,
Und voller ewgen Zärtlichkeiten,
Euch schon auf solche Wege leiten,
Damit ihr seinen guten Willen,
Bey eurem Hierseyn, mögt erfüllen.