Ich geh im Garten hin und her,
Um, an des großen Schöpfers Werken
Mit Lust, und Ehrfurcht, zu bemerken,
Wie nichts von seinen Wundern leer.
Da ich denn, mit Vergnügen schau,
Wie, durch der Hecken holdes Grün,
Des glatten Wassers holdes Blau,
Voll kleiner Silberblitze, schien.
Dieß machte nun, in dem Gebüsche,
Ein solch anmuthiges Gemische,
Daß meine Seele, durchs Gesicht,
Recht angestralt von Farb und Licht,
Dem, der sie, für so manche Pracht
Der Creatur, empfindlich macht,
Und ihr so manch Vergnügen schenket,
Mit frohem Dank, zu Ehren, folgends denket.
”schöpfer! den allein die Liebe,
”um mit den erschaffnen Schätzen,
”creaturen zu ergetzen,
”und sie inniglich zu rühren,
”creaturen zu formiren,
”die betrachten können, triebe!
”laß mich, da dein gnädigs Wollen
”will, daß wir uns freuen sollen,
”dich, in Freuden zu erheben,
”mich, nach Möglichkeit, bestreben!