Indem ich eben, voller Lust,
Bey diesem Blumen-Topff, voll
Und mit, zugleich durch Nas’ und Aug, erquickter Brust,
Den holden Balsam riech’ und ihren Glantz besehe;
Trug diese schöne Blüht’ der Andacht Frucht in mir.
Es kam mir ungerecht, und fast unleidlich für,
Daß man des Schöpfers Werck, das doch so schön, nicht
Daß man es obenhin, ja gar nicht einst, betrachtet.
Ein stiller und geheimer Schmertz
Schlich sich in mein vergnügtes Hertz.
Recht mitten in der Lust, fieng ich mit seufzen, an:
Ach! liebster Vater, sollt Du dann
Für solch ein schön Geschöpff, für alle Deine Gaben,
Für so viel Proben Deiner Güte,
Von uns nicht einst ein fröhliches Gemüthe,
Richt einst ein danckbar Hertze haben?