Wie klein ist doch das kleine Theil von unsrer Welt,
aus Fluht und Land,
Wovon der Mensch der Lehns-Herr ist! Der Rest ist nichts,
als Wüsteneyen,
Als Klippen, schroffe Gegenden, gefrorne Meere, brennend
Sand,
Von Wunder-Thieren, Gift und Stacheln, von Todt und
Mord ein Aufenthalt.
Dieß ist von unsrer Erden-Charte die melancholische Ge-
stalt,
Noch finsterer die Würklichkeit. Derselben Erden wilde
Wüste
Ist von uns eine Chart’, ein Abriß. So nah benachbart
sind die Lüste
Des übermüht’gen Erden-Herrn mit dem so weiten Reich
der Pein,
Wo tiefe Plagen uns erschütternd, uns gleichsam drohen
zu zerreissen,
In welchem laute Sorgen heulen, wo gift’ge Leidenschaf-
ten beissen,
Ein räuberisches Heer von Elend beständig dreut uns um-
zubringen,
Und ein verrähtrisches Geschick sich öffnet, um uns zu ver-
schlingen.