Da, was von unsrer Zeit vergangen,
Dahin, was künftig, noch nicht ist,
Indem es noch zu seyn nicht angefangen;
Und sich demnach, wenn man es recht ermisst,
Das künftge so mit dem vergangnen bindet,
Daß man die Gegenwart kaum kaum dazwischen findet;
So giebt uns dieses eine Lehre,
Die billig offt zu überlegen wäre:
Da unser kurtzes JETZT all' Augenblick verschwin- det,
Und man doch den Verlust nicht mercket noch empfindet;
So wird auch, wann der Tod uns raubt des Tages Schein,
Des Lebens schwindend JETZT uns auch unfühlbar seyn.