Alles stehet ietzt im Licht, alles gläntzet, alles glühet,
Alles ist voll Wärm’ und Schimmer: Und der Son-
Glimmt und flammet überall. Jedem Vorwurff, den man
Flösset ihre Segens-Quelle Fruchtbarkeit und Farben ein.
Eine lieblich blaue Gluth füllt das tieffe Firmament,
Wann ein Silber-weisses Feuer in bestrahlten Wolcken
Eine Purpur-farbne, güldne, eine Rosen-farbne Gluth
Brennt in ihnen, ja verdoppelt ihren Glantz in glatter Fluth.
Eine lieblich grüne decket Wiesen, Felder, Berg’ und Auen,
Wann wir, in gefärbten Flammen, bunte Gärten funckeln
Mögte doch so manches Feur, das wir allenthalben
Durch das Aug’ in unsre Brust auch ein Andachts-Feur
Mögte doch der Schöpfer dieses auch nicht minder Wunder-
Als ein geistig Feuer-Werck, Jhm zur Ehre, brennen sehn!