Wie fromme GOTT-ergebne Seelen,
Die mit den Wundern sich vermählen,
Die Seine Lieb’ hervorgebracht,
Durch ihre Pracht
Vergnügt erquicket,
Durch ihre Schönheit selbst geschmücket,
Dem Schöpfer Himmels und der Erden
Vergnügen und gefallen werden;
So kommen solche Seelen mir,
Die nichts gehöret, nichts betrachtet,
Auf alle Wunder nicht geachtet,
Als eckelhaffte Monstra für,
Die gleichsam sonder Nas’ und Ohren,
Ohn Zung’ und Aug’ und Hand gebohren,
Ja, welche durch selbst eigne Schuld
Sich selbst gestümmelt und der Gaben
Der Vater-Liebe, Gnad’ und Huld
Muthwillig sich beraubet haben.
Ob sie in diesem Stand’ entblöss’t von allen,
Was
Wird wol kaum glaublich seyn.
Ach lasst uns denn, vom Undancks-Laster rein,
Wann wir des Schöpfers Werck mit Lust und Danck
Und man Sein’ Allmacht, Huld und weise Lieb’ em-
Durch die empfundne Lust, im Danck, die Seelen schmü-
Damit wir Dem, der an den Menschen-Kindern
Sein Göttliches Vergnügen findet,
Sein Göttliches Vergnügn nicht vermindern.