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1680–1747

Schluß.

Barthold Heinrich Brockes

Verargt mir's nicht, geliebte Menschen, daß euch von der so schönen Welt So vieles und so oft durch mich wird wiederhohlt und vor- gestellt.

Ich halt’ es theils für meine Pflicht; theils seyd ihr selber Schuld daran, Da ich (doch manchen ausgenommen) von vielen noch nicht sagen kann,

Daß ihr, aus dem gewohnten Schlaf (so doch so nöthig) aufgewacht, Des grossen Schöpfers grosse Wunder, und in denselben, seine Macht,

Und Lieb’ und Weißheit schmeckt und seht. Daher ich noch nicht müde werde, Der grossen GOttheit, Lieb’ und Allmacht, im Schmuck des Himmels und der Erde,

Euch unaufhörlich anzupreisen, und dulde, der Geschöpfe Herrn Zu Ehren, euer Nasen rümpfen, und euer hönisch Tadeln, gern;

Vin auch der Hofnung, daß, da ihr, nur durch Gewohnheit schlaft, dennoch, Auch ihr, wo nicht; doch eure Kinder, des Undancks unglück- seeligs Joch

Dereinst von Halse werffen werdet. Ich hoff es, und ich glaub' es schier. Ja, wenn es nicht geschehen sollte, wie ich jedoch nicht hoffen will;

So fühl ich dennoch solche Lust, und solchen strengen Trieb in mir, Daß ich mich nicht entschliessen kann, von GOttes Wunder- Wercken still,

Und, euch zu willen, stumm zu bleiben. Jetzt da ich aber- mahl die Zier,

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