Es vermehrt so gar der Schatten,
Den das Licht durch Cörper macht,
Der
Denn wenn Schatten-Bilder sich
Mit des Urbilds Bildern gatten;
Stellt sich der
Unsern Augen doppelt für.
Und der
Mehrt sich noch verwunderlich
Durch der Schatten Dunckelheit.
In den Wäldern, auf den Matten,
Wenn wir alle Vorwürff sehn;
Sind sie fast noch einst so schön
Durch die Nachbarschaft der Schatten,
Die das Licht noch mehr erhöhn,
Und es auf verschiednen Stellen
Durch den Gegensatz erhellen,
Die sie, durch beweglichs Schertzen,
Nicht so, wie es scheinet, schwärtzen,
Und die Farben nicht vertreiben;
Da sie würcklich alle bleiben.
Ferner kann man in der Hitze,
Wie die Schatten süß und nütze,
Da sie uns so lieblich kühlen,
Wenn man es erweget, fühlen.