Dein Cörper spührt das güldne Sonnen-Licht,
Wie Thier’ und Pflantzen; anders nicht.
Allein, wo aus dem Licht der Sonne
Nicht auch zugleich ein Freuden-Licht,
Ein heller Strahl, von Lust und Wonne,
In deiner Seele Wesen bricht;
Und nicht darin ein Andacht-Feur erreget,
Und dich nicht zu dem Schöpfer lenckt,
Der ihre Herrlichkeit erschuff, und sie dir schenckt,
Und dich zum dancken nicht beweget;
So siehest du wahrhaftig sie,
Nicht anders an, als wie ein Vieh.