Welch Rascheln unterbricht der Stille so lang hier ungestör- ten Sitz?
Es rauschen Büsch, es krachen Sträucher. Was fliegt daher, als
Es war ein angeschweister Hirsch: Er ist vorbey und fort
Wie! wird er in der Flucht zu Stein?
Er fleucht, und bleibt auf einer Stelle. Dieß ist nun keine
Doch ist es eine schwarze Kunst. Damit hier lange sichtbar sey,
Was sonst die Schnelligkeit uns raubet: Kann man, an diesem
Entsetzen, Unmuth, Grimm und Gram, Furcht, Wüten,
Nicht in den Augen nur allein, in allen seinen Gliedern, schauen.
Die Muskeln raffen sich zusammen; die strammen Nerven
Hier seh ich nun zwar eine Probe, wie weit des Menschen
Auch in den allerdicksten Wäldern, die Herrschaft über Thie-
Doch seh ichs ohne Mitleid kaum. Wesfalls ich eilig meine
Um mich zu trösten, in den Wald, in die bebüschte Ferne schicke.
Ich senke mich, mit stiller Lust, in das verwachsene Gefilde;
Und wenn ich, in dem schönen Wald, mich satt und doch nicht
Weil man stets neue Schönheit spüret: So ruf ich: Jeder
Daß hier die bildende Natur, durch Ridinger, sich selbsten bilde.