Hat man jemals die Natur, mit der Kunst vereint, gesehn:
So geschichts auf diesen Blättern. Daß, mit etwas schwar-
Alles, was auf dieser Welt wunderschön, so wunderschön
Vorgestellt, gefärbt, gebildet, ja fast gar belebet werde;
Ist so künst-als unbegreiflich. Schaut den nah-und fernen Wald!
Es vertieft der Blick sich hier, in den weit entlegnen Büschen,
Wo sich, mit gebrochnen Lichtern, Schlag - und andre Schatten
An des bunten Birkenstammes Riesen-förmige Gestalt,
Freut sich mein erstauntes Aug. In geruhigem Vergnügen,
Sieher man, in weichem Graß, ein, dem Schein nach, lebend Bild;
Ein, mit seinem zarten Kälbchen, wiederkauendes Stück Wild,
Das, in seiner jungen Einfalt, dieß, mit ernster Vorsicht, liegen.
Des behaarten feisten Spiesserts rasch und muntre Flüchtigkeit
Zeigen die benervten Schenkel. Wer bewundert nicht, in ihnen,
Da das Urbild und der Abdruck uns zur Lust und Nahrung
Unsers Schöpfers schöne Werke, und der Kunst Vollkommenheit?