GoTT, aus welchem alles qvillet,
Was so Flut als Erde füllet,
Der Du, was uns not ist, schenkst,
Der Du Dein Geschöpfe liebest,
Allem Fleische Speise giebest,
Alles när’st, erhält’st und tränkst;
Gib, daß wir an diesen Gaben
Wie den Leib, die Sel’ auch laben!
Laß uns stets mit Dankbarkeit,
Nebst des Essens Narungs-Segen,
Des Geschmacks Verschiedenheit
In der Speis’ und Zung’ erwegen!
Jeden Bissen, den wir schmecken,
Laß uns Deine Huld entdecken!
So gereichet Trank und Speise
Uns zur Freude, Dir zum Preise.