Wie herrlich mahlt die bildende Natur!
Wie zierlich zeichnet sie so mancherley Figur!
Wie lieblich stellt sie uns, in bunter Harmonie,
Die schönste Landschaft vor, voll Thäler, Berg’ und Wälder;
Hier Flüsse wie Crystall, dort Aehren-reiche Felder;
Bald Bäche voller Fisch’ und Wiesen voller Vieh!
Das Mahl-Werck ist so schön, so schön die Schilderey,
Daß, wenn man es nur recht betrachten wollte;
Man, halb erstaunt, fast dencken solte,
Daß es ein würcklich Stück vom Paradiese sey.
Doch sieht so mancher Mensch dieß schöne Mahl-Werck an
Wie
Ein würcklich Wunder heissen kann,
Und welches recht, als wenn es lebt’ und spräche, ließ.
Denn, wie wir an zu lauschen fingen,
Was er doch immer würde bringen
Zu dieses grossen Meisters Ehr;
So sagt er anders nichts als dieß: