Nicht ein eintziges Gestirn, in des Himmels tieffen Höhen,
Wird es gleich in dunckler Nacht nicht von Menschen
angesehen,
Flammt und gläntzt darum umsonst. Lieber Mensch, ge-
dencke nicht,
Ob es gleich von Menschen Seelen
Nicht geschicht;
Daß Bewunderer dem Himmel, und GOtt Lob-Gesänge,
fehlen.
Millionen Creaturen, welche geistig, leben, schweben,
Unsichtbar um unser’ Erde, die des Schöpfers Lob erheben.
Ja, so wol dann, wann wir schlaffen, als wann unser
Auge wacht,
Mit nie unterbrochnem Lobe, so bey Tag’, als bey der Nacht,
Sehen und bewundern sie seiner Wercke Wunder-Pracht.