Du sprichst vielleicht: “Ich gebe zu,
„daß GOtt in Seinem Werk sich zeige, und daß Er
wohl darinn zu sehn.
„allein, du wirst mir auch gestehn:
„daß Er es halb verdeckt, und nicht recht deutlich thu.
So hör: Es liegt die Schuld an Jhm nicht, bloß an dir.
Du siehst in Seiner Werke Zier,
Und überall, von Jhm ein’ unleugbare Spur.
Gewöhne du dich nur,
Von jedem Blatt, von jeder Bluhm’, und einer jeden
Creatur,
Die Bildung und der Farben Pracht
Nicht anders anzusehn,
Da sie ja wesentlich, und in der That so schön,
Als einen wirklichen Beweis von Dessen Lieb’ und Macht,
Der sie hervorgebracht.
Betrachtest du sie so; so wirst du gleichsam hören,
Wie jegliche zu dir, in fanfter Sprache, spricht:
Ich zeige dir den Schöpfer. Diese Lehren
Von ihres grossen Ursprungs Wesen
Kannst du, so oft du willt, durch dein Gesicht,
Auf allen ihren Blättern lesen.
Ja, jede kann und wird die Ursach’ und den Grund,
(dir zum Beweis, und Dem, aus welchem sie entstund,
Zum Lob, und Ruhm, und Preis, und Ehren)
Durch alle Sinnen, dir erklären.