Der Menschen Wort ist Wind, der GOttheit Wort
sind Wercke;
GoTT sprach: Es werde Licht!
Das Licht ward alsobald. Er fähret fort:
Lust, Himmel, Erd' und Meer! Luft, Himmel, Meer
und Erde
Ward augenblicks. So spricht die GOttheit, wenn sie
spricht!
Und weil, da seine Werck stets währen, nicht veralten,
Nicht wiederum vergehn; derselbigen Erhalten
Ein stetes Schaffen ist; so kan man GOTT zu Ehren,
Sein unaufhörlich Wort:
Wir können überall, in aller Dinge Wesen,
Der GOttheit grosses
Wer Ohren hat zu hören, höre dann,
Mit Andacht und mit Lust, die Rede GOTTES an!
Wer Augen hat zu sehen, seh’ und lerne
Die Lettern dieser Welt, das A. B. C. der Sterne,
Worin von seiner Macht, von seinem ew’gen Lieben,
Und seiner Weißheit Licht Geheimnisse geschrieben.
Ein Geist, der sich bemüht, nur erst zu buchstabiren
In diesem Buch der Weisheit, das so schön,
Wird, mit stets neuer Lust, den Innhalt bald verstehn.
Auf allen Blättern steht die ewig wahre Lehre:
GoTT ist das höchste Gut! und: GOTT allein die Ehre!