Ich kann jetzt nicht nur mit Freuden,
So wie vor, mein Auge weiden
An der Felder Schmuck und Pracht,
Und darinn die weise Macht
Deß, Der sie hervorgebracht,
Loben, rühmen und erheben;
Sondern GOtt hat mir gegeben
Zu der allgemeinen Gabe,
Daß ich (Jhm sey Dank dafür)
Von derselben holden Zier
Auch die Frucht zu hoffen habe.
Welches, da es GOtt beschehrt,
Dank und Freude noch vermehrt,
Die ich GOtt in beyden zolle,
Mit dazu gefügtem Flehn,
Daß Er’s ferner wohl ergehn
Und gerahten lassen wolle!
Da das liebe Korn zumahl
So vortrefflich steht; so lenke
Sich der Sonnen Lebens-Strahl
Ferner auf mein Feld! Es tränke
Den mir hier gezeigten Segen
Oefters ein erwünschter Regen
Voller fetten Fruchtbarkeit!
Laß gelinde Winde wehen!
Laß mich es zu rechter Zeit
In die Scheuren fahren sehen!
Laß mich deine Huld ermessen!
Laß es mir zum Nutz erspriessen,
Und, wenn wirs mit Lust geniessen,
Ja des Dankens nicht vergessen!