Wohin ich meine Blicke kehre,
Blüht alles itzo, dem zur Ehre,
Der, uns zur Lust, die schöne Welt
Erschuf, regieret und erhält.
Der, damit wir das, was so schön,
Genießen möchten, und es sehn;
Das wunderbare Sonnenlicht,
Und das beträchtliche Gesicht,
Dabey uns eine Kraft geschenket,
Die, wenn sie recht gedenket, denket:
Daß alles, was so schön vorhanden,
Nicht sey von ungefähr entstanden:
Nein, sie begreift, durch sichre Schlüsse;
Ein ordnungsvoll unendlich Ein,
Ein weis’ und liebreich Wesen, müsse
So vieler Wunder Urstand seyn.
Auf diesen Urstand aller Dinge,
Von dem, was ist, sein Seyn empfinge,
Will ich die beste Kraft, das Denken,
Bey meiner Lust, beständig lenken,
Jhm meine frohe Seele weihn,
Jhm meine Lust zum Opfer schenken,
Jhn preisen, und ihm dankbar seyn.