Unmöglich kann ich mich entlegen,
Zu unsers grossen Schöpfers Ehr’,
Von seiner Ehre noch was mehr,
Als biß dahero, zu erwegen.
Zu GOttes Ehr’ ist jedermann,
Wie uns Vernunft und Schrift berichtet,
So viel man immer weiß und kann,
Nach aller Möglichkeit verpflichtet.
Allein, bedencket man es recht,
So scheint das menschliche Geschlecht,
Durch ein
Und, blos aus Eigennutz getrieben,
Statt Ehre, die nur GOtt gebühret,
Nur in der That sich selbst zu lieben.
Man glaubt, daß man den Schöpfer ehrt,
Wenn man ihm danckt, daß er uns nährt,
Wenn man oft eine Predigt hört,
Wenn wir, aus brünstigem Verlangen,
Die Seeligkeit dort zu empfangen,
Und etwan, hier auf dieser Welt,
Beqvemlichkeiten, Ehr’ und Geld,
Mit öfters wiederhohltem Beten,
Vor ihn, zur Früh-und Mittags-Zeit,
Bald mit, bald sonder Andacht, treten.