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1680–1747

Du Soleil, des Planetes, du Firmament.

Barthold Heinrich Brockes

Wenn, um die Umständ' all noch besser zu entdecken, Von den Bewegungen, die scheinbar theils, theils wahr, Die Blicke sich ins Firmament erstrecken; So treffen wir daselbst recht wunderbar

So viele Vorwürff’ an, die eines tieffen Denckens Vor andern würdig sind. Man muß bewundrend sehen Das helle Tages-Licht beständig vorwerts gehen. Es läufft von Osten ab, und läufft nach Westen zu,

Erhellet Himmel, Erd und Fluht, stets ohne Ruh. Da man auch glauben kan, es sey dies Licht der Welt, In jener ungemessnen Ferne, Gantz unbeweglich hingestellt,

Um welches die nie stillen Sterne In einer steten Ründe wandern, Und daß von seinem Blick sie, einer nach dem andern, Jhr Licht erborgen und erlangen,

Einfolglich ihren Tag empfangen.

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