Wenn, um die Umständ' all noch besser zu entdecken,
Von den Bewegungen, die scheinbar theils, theils wahr,
Die Blicke sich ins Firmament erstrecken;
So treffen wir daselbst recht wunderbar
So viele Vorwürff’ an, die eines tieffen Denckens
Vor andern würdig sind. Man muß bewundrend sehen
Das helle Tages-Licht beständig vorwerts gehen.
Es läufft von Osten ab, und läufft nach Westen zu,
Erhellet Himmel, Erd und Fluht, stets ohne Ruh.
Da man auch glauben kan, es sey dies Licht der Welt,
In jener ungemessnen Ferne,
Gantz unbeweglich hingestellt,
Um welches die nie stillen Sterne
In einer steten Ründe wandern,
Und daß von seinem Blick sie, einer nach dem andern,
Jhr Licht erborgen und erlangen,
Einfolglich ihren Tag empfangen.