Die Thiere werden zwar bey uns nicht leichtlich le-
bendig gefunden,
Doch wird was angenehm an ihnen von uns nicht weni-
ger empfunden,
Wenn man die Bälge zu uns bringt, nebst ihrem Aus-
wurf, dessen Duft
Mit solcher süßen Lieblichkeit und holden Dünsten in die
Luft,
Die sie umgiebt, beständig quillet,
Daß ein empfindliches Vergnügen durch den Geruch das
Hirn erfüllet
Und uns recht inniglich vergnügt. Wer von uns Men-
schen kann begreifen,
Auf welche Weise sich die Theilchen, die den Geruch ver-
gnügen, häufen,
Entstehen, und so lange dauren? Da Dinge, die bey
ihnen liegen,
Von ihnen gleichsam eingebiesamt, so stark uns, wie sie
selbst, vergnügen,
Ohn etwas ihnen zu benehmen. Dieß Thier ist grau
mit schwarzen Flecken.
Am Bauch, in einem kleinen Beutel, soll der Zibeth be-
sonders stecken,
Der gegen Schmerzen der Kolik sehr heilsam und besonders
gut,
Und gegen die Apoplexie nicht minder große Wirkung thut.
Daß freylich auch in diesem Thier, wenn man so Nutz
als Lust verbindet,
Man einen wundernswürd’gen Vorwurf Gott überzeugt
zu danken findet.