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1680–1747

Die Stoppeln.

Barthold Heinrich Brockes

Auf dem gemähten Rest der Halmen, auf den Stoppeln, Seh ich mit Lust den Glanz der Sonnen sich verdoppeln. Es glänzet fast kein Gold so schön, so gelb, so glatt, Wie jetzt das Feld ein Gold, in gelben Stoppeln, hat.

Es ist, mit neuem Glanz, die neue Fläch erfüllt, Es blitzt auf jedem Halm ein kleines Sonnenbild. Wie ich mich nun daran, zu Gottes Ruhm, vergnügte, Und man nicht lang hernach die Stoppeln unterpflügte:

Sah ich, im Augenblick, das gelbe Feld sich schwärzen. Ich fing mit meiner Kinder Chor Hierüber lächelnd an zu scherzen, Und legt ihm dieses Thun, in einem Räthsel, vor:

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Die Stoppeln. · Barthold Heinrich Brockes · Poetry Cove