Indem ich ihrer schönen Bürger geschwinden Flug, und
helle Chöre
Harmonisch modulirend singen und lieblich gurgeln, sch
und höre.
Hierüber mehrt sich mein Vergnügen und die gerührte
Seele denkt,
Wie liebreich der, der mir nicht nur das Aug’, auch das
Gehör geschenkt.
Seh ich darinn zugleich so manche gefärbte Schmetter-
linge fliegen,
Vermehrt, an den lebendgen Blumen im Luftreich, sich
noch mein Vergnügen.
Darauf erblick ich hoher Berge mit Laub und Kraut be-
kränzte Gipfel,
Dann, theils durch junges Laub gebogner, theils lieblich
blühnder Bäume Wipfel,
Dann grüne Schatten niedrer Büsche, vom Schall der
Nachtigall belebt,
Die um ihr erst verfertigt Nestchen mit klingendem Ver-
gnügen schwebt.
Dann sieht mein Blick mit neuer Lust ein grünes wallend
Aehrenmeer,
Dann auf den bunt beblümten Wiesen, von fetter Milch
und Wolle schwer,
Von Kühen, Schafen und von Ziegen, von Lämmern,
Ochsen und von Pferden,
Die sich, um uns zu nähren, nähren, zufriedne unge-
zählte Heerden.
Dann seh ich, von den kühlen Bächen, die klare nimmer
stille Flut,
Durch Wiesen, die sie tränkt, sich schlängeln, worauf
bald hier des Himmels Glut,