Wann die Kräfte meiner Seelen
Mit des Frühlings schöner Pracht,
Dem zum Ruhm, der sie gemacht,
Sich in froher Lust vermählen;
Bringen sie in holder Zier
Aus der Creatur, in mir
Eine gleichsam neue Welt,
Welche geistig ist, herfür.
Diese bleibt in meinen Sinn,
Und sie ist mir würcklich eigen;
Mein Gedächtniß kann sie zeigen,
Wenn auch jene gleich dahin.
In ihr kann man wunderschön,
Wenn man will, den Frühling sehn.
Die Bewohner dieser Welt
Sind betrachtende Jdeen,
Denen sie, je mehr sie sehen,
Auch stets desto mehr gefällt;
Sind Erkänntniß, Gegen-Liebe,
Danck und Andacht volle Triebe;
Eine Sucht, sie auszudrücken;
Sind ein inniglich Entzücken
Uber alle Wunder-Fülle;
Sind ein feuerreicher Wille,
Voller Luft in allen Dingen
GoTTES Willen zu vollbringen;
Anmuth, und Gelassenheit;
Ein gegründetes Vertrauen,
Auch dereinst, nach dieser Zeit,
Noch was herrlichers zu schauen.