Dieses ist ein kleines, zierlichs, aber ein sehr schäd-
lichs Thier
So im Haus’ als auf dem Felde. Es verursacht dort
und hier
Oefters ungemeinen Schaden, so daß sie, mehr uns zu
strafen,
Als uns Nutzen zu verschaffen,
Mehrentheils erzeuget scheinen; sonderlich, wenn sie sich
mehren,
Wie sie denn besonders fruchtbar, da sie leicht die Saat
verheeren
Und des Landmanns ganze Hoffnung oft betrübt genug
verzehren.
Doch wird eine weise Vorsicht auch hiebey mit Recht er-
kannt,
Da sie, welches wir nicht fassen, von sich selber aufzu-
hören
Und als zu verschwinden scheinen, da gewiß ein ganzes
Land
Sonst, wenn dieses nicht geschähe, nur durch Mäuse
bloß, zur Wüste
Werden müßte.
Denn es wäre zu erweisen, daß, von einer Maus
allein,
Auf die Art, wie sie sich mehren, über hundert und noch
mehr
Bloß in einer Jahreszeit würde ausgehecket seyn.
Welche schreckliche Vermehrung! Welch ein ungezähltes
Heer,