Jm Garten ging ich hin und her,
Mit sanften Schritten, jüngst spatzieren,
Und dacht’ auf unsre Zeit von ungefehr,
Wie wir sie unvermerkt verlieren;
Wie schnell die Gegenwart vorbey,
Das Künft’ge nah, und bald vergangen sey.
Ich sah, da ich so ging, auf drey, vier Schritte weit,
Ein buntes Blättgen, mit Vergnügen,
Jm Steige, noch entfernet, vor mir liegen,
Allein, es blieb nicht so; es war im Augenblick
Jm Gehn schon unter mir, und bald darauf zurück.
Dieß Blättgen kam, in dieser Lage, mir,
Von unsrer schnellen Zeit, als wie ein Sinnbild, für,
Und dieß um desto mehr, als es geruhig liegt,
Und, eben wie die Zeit, nur bloß dem Schein nach, fliegt;
Ich aber, durch mein Gehn, erst fern, bald in der Nähe,
Bald wieder fern vom Blatt, und allen Dingen, gehe,
Die um und bey mir sind. Ja, was noch mehr,
Hier leidet es die Zeit, daß ich zurücke kehr,
Auch stille stehen kann, wenn mirs gefällt.
In unserm Lebens-Gang, in dieser Welt,
Will dieß der Zustand nicht vergönnen,
Indem wir hier, wir mögen stille stehn,
Wir mögen sitzen oder liegen, dennoch beständig vorwerts
gehn,
Und nimmer rückwerts kehren können.
Ach, laß uns doch, o HErr! so lange
Wir hier, in unserm Lebens-Gange,