Skip to content
1680–1747

Die Jltiß.

Barthold Heinrich Brockes

Die Ordonanz in diesem öden und recht verwildertem Gefilde, Ist würdig, daß man sie betrachtet; es zeigt von dem erstorb- Ein dürrer Ast sich auf dem Stamm des abgehaunen Stamms, So deutlich, daß man, durch den Schatten, den Sonnenschein

Wodurch zugleich sich, im Verschieß, die Fluth und das Ge- Doch halt! was regt sich auf dem Vorgrund? ich seh hier Blutgierig Eyerdiebe wühlen; man kann in ihren Augen schier Den schwarzen kleinen Mord-Geist sehn. Sie würgen mehr, als

Und saugen, aus zerbißnen Köpfen der Tauben und der Hüner, Doch, ausser daß sie unsre Häuser von Mäusen und von Ratzen So kommen diese Thier uns Menschen auf andre Weise noch Indem sie gar nicht kostbar fallen: Hat Gott auch Armen

Daß sie, mit dieser Thiere Bälge, in scharfem Frost, sich wär-

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Die Jltiß. · Barthold Heinrich Brockes · Poetry Cove