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1680–1747

Die Bieber.

Barthold Heinrich Brockes

So oft ich hier vor diesem Kupfer, wenn es im Zimmer hänget, stehe: So deucht mich, daß ich in demselben ein recht natürlich-wirk- Und ein durchsichtig-klares Wasser, aus einem offnen Fenster sehe. Des Zimmers Wand scheint auf der Stell, als wär sie in der

So gar natürlich ist die Landschaft gebildet, und in Erz gestochen. Die beyden Bieber sind so lebhaft in ihrer Handlung vorgestellt; Man glaubt, man hör und seh sie nagen. Doch laßt uns Laßt uns das Urbild, die Natur, zum Ruhm des Schöpfers,

Und wie sie diese Thiere, fast mit einem weisen Geist, verein’! Der fast den Thiergeist übertrifft, der unserm sich fast naht, Der Bieber Geist in Canada, daß nicht die Fluth ihr Nest Haut große Balken, schleppt sie fort, verbindet sie, verfertigt

Und leitet Ströme von sich ab. Ist dieses nicht Bewunderns- Daß die Natur so plumpe Thiere so sonderbare Künste lehrt, Und wird derselben Quell und Herr, auch hierin, nicht mit

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