Mit innniglich-gerührter Brust,
Und gleichsam überschwemmt von Lust,
Roch ich jüngst mehr als hundertmahl
Den kräftig-recht durchwürzten Dust
Von der Violen Matronal.
Um recht gesättiget zu seyn,
Zog ich die balsamirte Luft,
Mit stets erneuertem Vergnügen,
In kurzen unterbrochnen Zügen,
Bald hauchend und bald schnaufend, ein.
Um Lust und Dank nun auch zu fügen;
Beschloß ich, wenn ich roch und blies,
Den Athem zog und von mir ließ,
Bey jedem Anziehn, jedem Hauchen
Mich einer Sylbe zu gebrauchen
Von diesem Liedchen, welches man
Auch leicht, wie ich, verrichten kann.
Dir - riech' - ich - die-se - schö-ne - Bluh-me,
O - GOtt, - Der - sie - mir - schenkt, - zum - Ruh-me.
Ich - riech' - und - freu' - mich - Dein - in - ihr;
Denn - Du - al-lein - for-mierst - und - gie-best,
Zur - Pro-be, - wie - so - stark - Du - lie-best,
Der - Bluh-men - Pracht, - Ge-ruch - und - Zier.
Die - Kraft - zu - rie-chen - schenkst - Du - mir.