Gestern ist nicht heute mehr: es ist weg, es ist dahin.
Es verspührt, empfindet, fühlet, sieht und höret unser
Sinn
Nichts von seiner Gegenwart.
schrey,
Das im Augenblick verschwindet, auch verschwunden und
vorbey.
Alles gestrige Vergnügen, Lachen, Fröhlichkeit und Schertz
Ist nunmehr ein leeres Nichts. Aber auch ein bittrer
Schmertz,
Der uns
durchwühlet,
Hat mit
Eines Reichen fröhlichs
gen,
Und des Armen elend
gen.
Beides bringt besondern Trost. Denn die kurtze Daur der
Freuden
Tröstet alle, die nicht glücklich: Und, die Pein und Schmer-
tzen leiden,
Werden ungemein gestärckt, wenn sie dieses überlegen,
Und die unleugbare Wahrheit dieser Lehre wol erwegen:
Indem du
Mehr fühlen kannst, noch darfst ertragen;
So mindre Kummer und Verdruß,
Und kräncke dich nicht mehr so sehr auf Erden.
Es wird, mit ungehemmten Fluß,
Ein iedes