Grosser GOtt! aus Dessen Willen
Alle Meer’, als Bächlein, qvillen,
Und durch Dessen Wort allein
Sich die unergründ’ten Gründe,
Aller Tiefen dunk’le Schlünde,
Mit dem Schwall der Wasser füllen;
Dieses kleine Wasser-Spiel
Zeigt mir viel.
Du nur hast der weichen Flut,
Deiner Creatur zu gut,
Diese Wunder-Eigenschaft,
Daß sie flüssig ist, gegeben,
Und durch eig’ner Schwere Kraft
Auch geschickt ist, sich zu heben,
Um dann durch ihr strenges Senken
Füglicher die Welt zu tränken:
Wie wir auf der Berge Höh’n
Lauter Wasser-Künste sehn.
Alle Wasser-Fäll’ und Meere
Spielen, HErr, zu deiner Ehre.