Wann willst du, armer Mensch, von dieser Sucht ge-
nesen,
Von dem Gewohnheits-Staar, von diesem Seelen-Gift?
Jm Buch der Welt verlangt fast gar kein Mensch zu lesen,
Wie schön der Inhalt gleich, wie herrlich seine Schrift.
Durch Gold-Staub, womit hier und dort die Schrift be
streuet,
Wird er, der eitle Thor, nicht durch die Schrift, erfreuet.
Dieß, wie ein thöricht Kind, sucht er nur abzuschaben,
Nur hiervon will er viel in seinem Beutel haben:
Und GOTTES Herrlichkeit, Licht, Liebe, Weisheit,
Macht,
Wovon das Welt-Buch zeugt, das lässt er aus der Acht.