Beschauet einen Leoparden, betrachtet seiner Glieder
Pracht,
Die Schönheit der gefleckten Haut, den Muth, das Feu’r,
die schlanke Stärke,
Die Ebenmaaße seiner Glieder, und in den allen dessen
Werke,
Der unter so viel andern Thieren dieß schöne Thier her-
vorgebracht,
Der die dazu gehör’ge Muskeln, das Blut, den schnellen
Geist, das Leben,
Die starken Kiefern, Zähne, Klauen, und all’ am rech-
ten Ort gegeben,
Der auch für seine Nahrung sorgt, der, ob dieß Thier
gleich fürchterlich
Und auch zuweilen schädlich ist, durch die Vernunft doch
solche Waffen,
Sie, uns zum Nutzen, aufzureiben, und daß für ihren
Muth man sich
Nicht eben groß zu fürchten habe, gewürdiget uns zu ver-
schaffen;
Was wird mit ihren schönen Bälgen für großer Handel
nicht getrieben!
Man sieht denn auch in ihm die Spuren von Macht,
von Weisheit und vom Lieben.