Er macht sich selbst zum Spanschenreuter; er pflanzet ei-
nen Zaun von Dornen
Jm Augenblick um sich herum; er ist von hinten und
von vornen
In seiner scharfen Schanze sicher, und er verlässet sich
darauf.
Droht ihm von außen wo ein Feind, Thier oder Mensch,
ihn anzufallen,
Verändert er gleich seine Form und wird zu einem runden
Ballen.
Das, so an ihm verletzbar ist, den Kopf, die Füße, zieht
er ein,
Und dadurch wird er unerkannt, ja, auch erkannt doch
sicher seyn.
Was fast noch stärker zu bewundern, so braucht er diese
seine Waffen,
Um, ohne Hände, doch zu sammeln und sich die Nah-
rung zu verschaffen.
Wo abgefallne Früchte liegen, da welzt er sich; ein’ jede
Spitz
Ist dann, dieselben zu bekommen, so gut, als eine Hand,
ihm nütz.
Der Stachel dringet in die Frucht,
Die Frucht bleibt auf derselben feste,
Da wandert er, mit reicher Beute beladen, bald nach sei-
nem Neste.
Uns wird von diesem kleinen Thier auch mancher Vor-
theil noch gewehrt,
Indem es Mäuse, Frösche, Kröten, und mancherley Ge-
würm verzehrt.
Sie wissen sich wohl zu verbergen, so daß man sie nicht
leicht erkennet.