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1680–1747

Der Jgel .

Barthold Heinrich Brockes

Man findet zahm und wilde Jgel, auch ist die Gattung zweyerley, Von welchen man die eine Säu- die andern Hundes-Jgel nennet.

Es nützet uns dieß kleine Thier besonders in der Arzeney, Indem die Galle, nebst der Leber, der Koth, die Milz, das Fett, das Blut, Zusammt des Magens innerm Häutlein oft ganz besondre

Wirkung thut. Zumalen soll von einem Jgel die Asche, wenn wir ihn verbrennen, Ein kräftig Mittel seyn für die, so den Urin nicht halten

können. Es ist demnach auch dieses Thier, sowohl als alle andre, werth, Daß man in ihm auch einen Schöpfer erkennt, und sel-

bigen verehrt.

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