Wo eins von allen andern Thieren den Menschen was
Beträchtlichs zeiget,
So ist es dieß besondre Thier; indem, was man an ihm
erblickt,
Fast alles das, was Thierisch heißt, in seinem Bauen
übersteiget,
Da solches nicht allein von ihm bewundernswürdig zuge-
schickt,
Da es die größten Bäume fällt, das Holz in richt’ge
Stücke theilet,
Sie auf die breite Schwänze legt, mit ihnen nach der
Wohnung eilet,
Sie künstlich, regelmäßig fügt; ja, daß die Flut sie
nicht verschwemmet,
Mit großer Vorsicht, Müh und Fleiß oft einen ganzen
Fluß verdämmet.
Sie theilen ihre Wohnung selbst in unterschiedne Stock-
werk ein,
Damit sie in dem obersten, bey feuchten Zeiten, sicher
seyn.
Verwunderlich ist die Geduld, da, wenn sie sich, ge-
scheucht, verstecken,
Sie sich in zwey bis dreyen Tagen nicht wieder aus der
Flut entdecken.
Die Wilden, welche diesen Vorthel denselbigen nun ab-
gemerkt,
Sind durch dieß Beyspiel der Geduld, in einer Art Ge-
duld gestärkt,
Da sie sich für geschimpfet halten, von Bibern sich be-
siegt zu sehn: