Auch der zottichte, gefräßig', unersättlich', starke Bär
Dienet dem, der ihn erschuf, auch nicht weniger
zur Ehr.
Seiner Glieder Ebenmaaße, Stärke, Fertigkeit, und
Muth,
Auch daß er nicht leicht den Menschen ungereizet Scha-
den thut;
Daß sie auch, wie andre Raubthier’, um uns weniger
zu schrecken,
Noch uns Schaden zuzufügen, sich in Wüsteneyen,
Hecken,
Und Gebirgen gern befinden; daß sie, uns für Frost
zu schützen
Mit der rauchen weichen Haut, uns so diensam sind und
nützen,
Da man zur Bequemlichkeit, zu der Wärme, und zur
Pracht,
Lagerstätte, Mützen, Stiefeln, Muff’ und Pferdedecken
macht.
Alles dieß ist dankenswürdig; doch, wo wird es recht
bedacht?
Es giebt unterschiedne Sorten, braune, schwarz’ und
weiße Bären,
Die sich auf verschiedne Weise, sonderlich im Winter,
nähren,
Da sie, welches kaum begreiflich, Fett aus ihren Tatzen
saugen,
Und damit, ohn’ andre Nahrung, doch sich zu erhalten
taugen.