Jemehr wir den Gebrauch der Sinnen nun erwegen,
Mit desto grössrer Klarheit
Zeigt der Verstand uns diese Wahrheit,
Daß die Empfindung bloß dem Geist sey beyzulegen.
Noch besser, als die Tön’, erweisen des Gesichts
Verschiedne Würckungen, sammt vieler Vorwürff’ Bildern,
Die wir uns selber schildern,
Und machen es recht überzeuglich klar.
Die Rede, das Gehör, hat einen Vortheil zwar,
Es kan ein jedes Ding sich durch die Sprach erklären,
Es zeigen sich dem Geist die Nutz-erfüllte Lehren.
Allein das grosse Rund drückt uns den Wunder-Schein
Und sein so herrlich Bild, ohn alle Red-Kunst ein.
So bald sich nur ein Aug’ eröffnen kan,
Sieht man bereits den Glantz, den nichts verdunckelt, an.