Noch zeigt uns die Natur ein Thier, das einem Jgel
ziemlich gleich,
Und das nicht weniger als jener an spitzen Stacheln
wunderreich,
Ja fast annoch beträchtlicher, indem es mit den längern
Spitzen
Nicht nur noch mehr geschickt und fähig, sich selbst zu
decken und zu schützen,
Nein, sich so gar von weitem wehren und seinem Gegner
schaden kann.
Es fällt mit selben seinen Feind, recht als mit spitzen
Pfeilen, an,
Und sucht von weitem ihm zu schaden. Die Art, wie
er aus seinem Fleisch
Sie so geschwinde schnellen kann, ist wunderlich. Ein
stark Geräusch
Erreget es, wenn es erzürnt. Die Stacheln selbst sind
glatt und schön,
Wie Ebenholz und Elfenbein, ja noch fast schöner, an-
zusehn.
Sie sind oft einer Ellen lang, mit schwarzen und mit
weißen Flecken,
Die wir in Ordnung, eins ums andre, nicht ohne Lust
darauf entdecken.
Man braucht sie bey den Schildern viel, zu auserlesnen
Pinselstöcken.
Man ißt ihr Fleisch, man hat auch ihrer zu heilen und
in Arzeneyen
Sich eben auf dieselbe Weise, als wie des Jgels, zu er-
freuen.