Welch ein rasches Thier ist dieß! Welch ein prächti-
ges Geweih
Trägt es, überall gezackt! Wie ein Pferd ist es bemähnet,
Einem Kalbe gleicht sein Haupt. Einige sind wild und
frey,
Andere sind uns zum Dienst zahm und sonderbar ge-
wehnet.
Dieses Thier zu unterhalten, sind die Kosten gar nicht
groß,
Denn es kratzt zu seiner Nahrung ein verworfnes weißes
Moos,
Das in öden Feldern wächst, selber unterm Schnee
herfür:
Und dennoch sind Fleisch und Haut, Knochen, Sehnen,
Milch und Haar
Allesammt dem Menschen nützlich. So wird auch in
diesem Thier
Seines Schöpfers Weisheit, Allmacht, sammt der Huld,
uns offenbar.